Hotel Albula & Julier

CH-7450 Tiefencastel

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Geschichte des Hotel Albula & Julier AG Impressionen/ Triptikon Teil 1/3 Impressionen / Triptikon Teil 2/3 Impressionen / Triptikon Teil 3/3

 

Geschichte des Hotel Albula & Julier AG

Hotel Julier um 1900

 

 

 

 

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Impressionen/ Triptikon Teil 1/3

Aquis submersus – im Wasser versunken (Liliana Brosi)

Triptikon Teil 1

Aquis submersus – im Wasser versunken

Hauptbild:

Zur Gewinnung von elektrischer Energie wurden in den Alpen viele  Stauseen errichtet. 1953 opferte man auch das Dorf Marmorera zu Gunsten der weissen Energie. Damit verschwand ein Völklein, das die südliche Kultur (Einwanderer aus der Lombardei und Venezien) mit jener aus dem Norden (Walser) vereinigte

Bilder:

1) Der eingezeichnete Umriss des projektierten Staudammes

2) Staudamm in Konstruktion vor der Begrünung

3) Sprudelnde Bäche füllen den Stausee

4) Totenbahrung. Der Tote wurde bis zum Hals in ein weisses Linnen genäht und in der Wohnstube auf einem Brett, das auf zwei  Stühlen lag, hingelegt. Zwei Tage und Nächte bis zum Begräbnis hielten die Familien aus dem Dorf betend Totenwache.

5/6) Die Bergwelt ist ein unerschöpfliches Erholungsgebiet mit sauberem Wasser, reiner Luft, erhabener Stille, Wandereldorado und Schneehängen

7) Gefahrensignal der Elektrizitätswerke Zürich

8) Peinlichst gewartete Anlagen transformieren die Energie zum Transport in die Verteilzentren der elektrischen Werke der Stadt Zürich (ewz)

9) Pater Alexander Lozza, der geniale Dichter unserer rätoromanischen Sprache beklagt den Verlust seines Heimatortes

10) Raffinierte Turbinen verwandeln Wasserkraft in elektrische Energie

11) das Vergraben gesegneter Eier soll das Dorf vor Lawinenniedergang bewahren

12)  Giatgen Platz-Spegnas berühmter Jäger aus Tinizong erlegte über 600 Gemsen

13) Strom aus Marmorera beleuchtet die Stad Zürich

14) Im kleinen Ort vereinigt sich die Lebenserfahrung der Bauern und Jäger,
der Fuhrmänner und Säumer, der Hotelangestellten und Auswanderer

15) Im Kanppenhaus der ehemaligen Eisenbergwerke in Bellaluna wirtete die originelle Paula bis zu ihrem gewalttätigen Tod

16) die materielle Not und Entbehrung förderten den Aberglauben und Hexenwahn

17) Würdigung der grossen Verdienste des romanischen Dichters aus Marmorera, Pater Alexander Lozza (1880-1953)

18) Conradin Demarmels, genannt der Stelzfuss, Landeshauptmann in Sondrio (1512), Heerführer im Schwabenkrieg. Im Hintergrund Burg Marmels und ein Pergamentzettel aus der ersten Hälfte des 14. Jh. das im Gemäuer gefunden wurde.

 

 

 

Impressionen / Triptikon Teil 2/3

Trafic – Pionierleistungen (Liliana Brosi)

Triptikon Teil 2

Trafic – Pionierleistungen

Hauptbild:

Das zentrale Bild ist der Rhätischen Bahn mit dem Bau der Albulalinie  und Tiefencastel als Verkehrs-Knotenpunkt zwischen Nord und Süd gewidmet.
Rätier und Rätia mit ihren Adler-Attributen, gestaltet als wären sie schroffes Felsgestein, symbolisieren Standhaftigkeit im Wandel der Zeit.
Die beiden vom Bildhauer geschaffenen Skulpturen flankieren das Eingangstor zum Verwaltungsgebäude der Rhätischen Bahn in Chur

Bilder:

1) Tabula peutingeriana. Römische Strassenkarte um 400 n.Chr.

2) Ab 1844 verkehren Pferdepostkutschen von Chur ins Engadin und nach Italien.

3) Bohrmaschine Typ Brandt mit Wasserdruck angetrieben -eingesetzt beim Bau der Albulalinie- verhindert Staubentwicklung

4) Schlepptenderlock G4/5 1905

5) Einzug des Hochspannungskabels für die Speiseleitung anlässlich der Eletrifizierung der Albulabahn 1919

6) Kühne Brückenbauer errichten in schwindelerregender Höhe die Baugerüste

7) Regierungsrat Forrer hält Eröffnungsrede am Volksfest in Samdean

8) Mitglieder des schweizerischen Zugpersonal-Vereins Sektion Samedan 1925

9) Elegant wölben sich im Wiesnerviadukt die Bogen von Pfeiler zu Pfeiler

10) Offener PTT-Alpenwagen Marke Saurer 1926. 1919 verkehrte das erste Postauto in Graubünden trotz kant. Autoverbot von Reichenau nach Flims.
Die 10te Volksabstimmung legalisierte 1920 die Ablösung der Pferdepost durch das Automobil

11) Rhätische Bahn in Madonna di Tirano/Italien

12) Hotel Albula und Julier heute

13) Wassersport auf der Albula

14) Die zwei Säulen auf dem Julierpass sind Zeugen eines keltlischen Kulthauses zu Ehren des Gottes Jul

15) Schneeschleuder der Rhätischen Bahn

16) Die Entdeckung der Heilkraft durch Höhenluft um 1860 durch den deutschen Arzt Spengler inspirierte den holländischen Kaufmann Holsboer zum Bau der Anschlusssbahn Ladnquart-Davos 1890. Bald darauf begehrten auch die Engadiner die schnelle und bequeme Erschliessung ihrer Kurorte auf Schienen; im Jahr 1903 dampfte die erste Zugkomposition  durch das Albulatal ins Engadin.

17) Die Verkehrssicherheit der Rhätischen Bahn erfordert besonders auf der Albulastrecke die Errichtung von Lawinenverbauungen
18) Rauhe Zeiten erlebten Mann und Ross beim Warentransport –Veltlinerwein!-  auf schmalen Säumerwegen
 

 

 

 

Impressionen / Triptikon Teil 3/3

Ora et labora – bete und arbeite (Liliana Brosi)

Triptikon Teil 3

Ora et labora – bete und arbeite

Hauptbild:

Der Mailänder Bischof Boromäus sendet die Kapuziner nach Rätien und leitet hier die Gegenreformation ein. Als Folge bleiben die beiden Konfessionen in Graubünden paritätisch. Die Landkarte aus dem Archiv des Kapuziner-Klosters Luzern zeigt die katholisch gebliebenen Orte als Stützpunkte der Missionare aus Brescia und aus der ganzen Lombardei

Bilder:

1) Die alte Zollbrücke wölbt sich über der rauschenden Albula

2) „Tieffen-Kasten“ Ansicht aus Nord-Westen

3) 1844 verkehren die ersten Postkutschen von Chur ins Engadin und schon 1850 erbaute Anton Schnöller das Hotel Albula.

4) Nicht alle sind gewillt den Zoll zu entrichten; so die Bauern aus Tinzen, die ihre Produkte nach Chur auf den Makt bringen.

5) 1860 wurde das Posthotel Julier erbaut

6) Brand vom 11. Mai 1890 zerstört grosse Teile von Tiefencastel

7) Tiefencastel nach dem Brand wieder aufgebaut, ca. 1900

8) Bäuerin beim Hanfspinnen. Im kleinen Bild Kirche von Mistail

9) Der Chor der um 1630 im barocken Stil erbauten Stephanskirche
von Tiefencastel

10) Frauen an der Hanfbreche um 1900

11) Bauer mit Ochsenschlitten um 1900

12) Jäger mit erlegtem Bär zogen unter dem Jubel der Bevölkerung durch die Dörfer. Sie erhielten eine Schussprämie

13) 50-jähriges Priesterjubiläum des Dorfgeistlichen 1899;
Die Patres geniessen beim Volk hohes Ansehen

14) alljährlich erwartet die Hexe an der engen, felsigen Stelle jene Büblein, die erstmals Vaters Vieh zur Alp treiben. Die Büblein müssen die alte, grässliche Hexe küssen. Das ist ein Art „Weggeld“ an die Herrin des lebensgefährlichen Druchganges

15/16) Vernichtung der Burg Bellfort.
Nach der Legende liess die mutige Magd vom Schlossherr entführt und eingesperrt die Butter überlaufen und löste dadurch die Feuersbrunst aus, der nur sie über ein heimlich angelegtes Rettungsseil entkam.

17) Die Gedichte des Kapuzinerpaters Alexander Lozza lassen uns immer wieder aufhorchen: hier eine Uebersetzung nach Lezza Uffer
aus dem Rätoromanischen:
Einst kam der Kluge in die Gruft,
voll Blumenduft!
Daneben grub des Dummen Grab
man tief hinab!
Beisammen ihre Schädel nun
im Beinhaus ruhn!
Der deine, Kluger, ist nun wohl,
wie der des Dummen… leer und hohl!

18) Ausschnitt aus dem Zyklus „die Geburt Christi“ an der Südwand
des Marienaltars